Masern Mumps und Röteln – Impfstoffen

Informationen zu den Masern Mumps und Röteln – Impfstoffen

Täglich erreichen uns im Kinderambulatorium Fragen besorgter Angehöriger zur Masern Mumps Röteln – Impfung. Masern, Mumps und Röteln sind virale Erkrankungen des Kinder- und Jugendalters, die aber auch ungeschützte Erwachsene betreffen können.

Die Dreifach-Kombinationsimpfung gegen Maser–Mumps–Röteln (MMR) ist im kostenfreien Impfprogramm enthalten. Es handelt sich um eine Lebendimpfung. Es werden zwei MMR-Impfungen ab dem vollendeten 9. Lebensmonat (unbedingt vor Eintritt in Gemeinschaftseinrichtungen) empfohlen.

  • Bei Erstimpfung im 1. Lebensjahr (ab dem vollendeten 9. Lebensmonat) soll die 2. Impfung nach drei Monaten verabreicht werden.
  • Bei Erstimpfung nach dem 1. Lebensjahr erfolgt die 2. Impfung frühestmöglich, mit einem Mindestabstand von vier Wochen.
  • Fehlende MMR-Impfungen können und sollen in jedem Lebensalter nachgeholt werden.

Definition einer MMR – Infektion

Masern und Mumps sind ansteckende Viruserkrankungen für Menschen. Diese sind weltweit verbreitet. Bei beiden Infektionskrankheiten können sowohl bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen schwere Komplikationen und Folgeerkrankungen auftreten. Bei Röteln handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die oft ohne Symptome verläuft. Eine Rötelinfektion in der Schwangerschaft kann jedoch schwere Schädigungen des ungeborenen Kindes auslösen. Die Dreifach-Kombinationsimpfung Masern-Mumps-Röteln (MMR) schützt vor diesen Infektionskrankheiten. Bei Kleinkindern und Erwachsenen besteht ein besonderes Risiko für einen schweren Verlauf. Die Masern-Viren werden durch Tröpfcheninfektion oder durch direkten Kontakt mit infektiösen Nasen-/Rachensekret übertragen. Die Inkubationszeit beträgt durchschnittlich acht bis zehn Tage. Mumps ist eine infektiöse Viruserkrankung, die durch das Mumpsvirus verursacht wird.

Symptome MMR Infektion

Komplikationen einer Maserninfektion sind:

  • Mittelohrentzündung
  • Lungenentzündung (Masernpneumonie)
  • Krampfanfälle und Entzündung des Gehirns (Enzephalitis)

Diese können auch tödlich verlaufen. Zudem verursachen Masern durch Schwächung des Immunsystems ein mehrere Jahre anhaltendes erhöhtes Risiko, an anderen Infektionskrankheiten zu sterben.

Komplikationen bei Mumps die mit dem alter zunehmen:

  • Neurologische Störungen wie Lähmungen, Schwindel, Sprachstörungen und Persönlichkeitsveränderungen, Kopfschmerzen, wandernde Schmerzen an verschiedenen Körperstellen. Symptome eines gesteigerten Hirndrucks, wie Übelkeit oder Erbrechen
  • Gehirnhautentzündung (Meningitis)
  • Entzündung des Gehirns (Enzephalitis)
  • Nervenentzündung im Ohr Bereich die später zu Taubheiten führen kann (Akustikusneuritis)
  • Hodenentzündung Unfruchtbarkeit (Infertilität)
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)

Komplikationen bei Virusinfektion mit Röteln:

  • Charakteristische kleinfleckige Rötelnexanthem
  • Lymphknotenschwellungen (besonders im Nacken)
  • Gelenksbeschwerden
  • Erhöhtes Risiko von Fehlbildungen am Embryo und Frühgeburten

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GRIPPE-Schutzimpfung

Kinder- und Jugendliche im Alter von 6 Monaten bis 17 Jahren erhalten eine Dosis (0.5 ml) Vaxigrip Tetra als Injektion.
Die Grippeimpfung wird Kindern ab dem 2. Lebensjahr als Nasenspray verabreicht.
Kinder unter sechs Lebensmonaten können durch die Influenzaimpfung in der Schwangerschaft – durch den sogenannten „Nestschutz“ – mit geschützt werden.

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